„gintastic“ – 12 Fakten über das Trendgetränk

Als Gin-LiebhaberInnen solltet ihr bestimmte Fakten über Eure Lieblingsspirituose kennen,
denn gut informiert, schmeckts´ noch viel besser

Fakt 1: Gin – das Getreidedestillat
Bei Gin handelt es sich um ein Getreide-Destillat mit Wacholdergeschmack. Wenn sich Gin „London (Dry) Gin“ nennen möchte, muss die Spirituose laut EU-Verordnung einen Alkoholanteil von mindestens 37,5% haben und darf nur aus natürlichen und naturidentischen Aromastoffen bestehen, wie beispielweise getrockneten Zitronen- und Orangenschalen, Koriandersamen, Engelwurz ua.
Der typische Wacholdergeschmack muss hier jedoch klar dominieren.

Fakt 2: Gin ist die beliebteste Cocktail-Basis
Es gibt weltweit mehr Cocktails auf Gin-Basis als mit jeder anderen Spirituose.

Fakt 3: Gin – die ganz besondere Spirituose
Sein individueller Geschmack und die Tatsache, dass er sich auch als Mischgetränk geschmacklich nicht anpasst, sondern seinen besonderen Geschmack behält, mach den Gin besonders. Mischt man beispielsweise Wodka mit einem Begleitgetränk, passt sich dieser geschmacklich an dieses an.
Auch besonders ist, dass Gin geschmacklich sehr variabel ist. Jede Sorte bringt seinen ganz individuellen Eigengeschmack zum Vorschein, ob süß, kräutrig/herb oder zitronig.

Fakt 4: Gin braucht seinen Raum und Eis
Die Wacholderspirituose wird sehr selten pur getrunken, kann man natürlich auch machen. Klassisch ist der Gin & Tonic oder Cosmopolitan, denn dieser wurde in den 30er Jahren noch auf Gin-Basis gemixt. Heute bereitet man ihn meistens mit Wodka zu. Gin lädt definitiv zum Experimentieren ein, denn rein theoretisch kann man ihn mit jedem x beliebigen Begleitgetränk mischen, je nach Lust und Laune und persönlichem Geschmack. Wichtig dabei ist die Temperatur. Gin mag es kalt, so kommt sein Charakter am besten zur Geltung. Auch Eis unterstützt seinen Geschmack.
Um das Ganze noch abzurunden, trinkt eure Lieblingsspirituose aus einem typischen Gin-Glas oder aus einem großen, bauchigen Glas. Rotweingläser eignen sich auch gut. So könnt ihr das Aufeinandertreffen von Gin und euren Geschmacksknospen perfekt genießen.

Fakt 5: Es gibt über 1000 Gin-Sorten weltweit?
Das ist nur eine grobe Schätzung, denn genau weiß man es nicht.

Fakt 6: Die beste Gin-Sorte hängt von einem selbst ab
Wie bekannt sind Geschmäcker ja verschieden, daher ist die beste Gin-Sorte, die, die jeder und jedem selbst am besten schmeckt. Einen „besten Gin“ gibt es daher nicht. Auf Qualität sollte man natürlich achten, doch ansonsten heißt es einfach seinen Gin-Vorlieben zu folgen.

Fakt 7: 4cl für 88 Euro
Der teuerste Gin kostet 88 Euro und das für gerade mal 4cl-ganz schön happig. Dabei handelt es sich um eine limitierte Ausgabe des Adler Berlin Gin mit handgepflückten Botanicals (Pflanzengruppen, die im Gin vorkommen: Kräuter & Blätter, Samen & Hülsenfrüchte, Wurzeln & Rinden sowie Beeren & Früchte).
In einer Berliner Porzellan Manufaktur wurde eigens eine Flasche für diesen Gin hergestellt, das macht ihn noch besonderer. Weltweit gibt es nur 500 Flaschen.

Fakt 8: Gin – eine holländische Erfindung
Viele glauben, dass Gin eine britische Erfindung ist, dies ist nicht der Fall. Anfang des 17. Jahrhunderts brachten holländische Soldaten den Genever nach England. Dort wurde er bereits nach kurzer Zeit ein beliebtes alkoholisches Getränk.

Fakt 9: Berühmte Gin-Regionen
Gin wird weltweit hergestellt, jedoch gilt England als Vorreiter bei der Destillation. Als Lieblingsgetränk der britischen Queen Mum brachte man den Wacholderschnaps lange Zeit vor allem mit dem britischen Königshaus in Verbindung. Der englische Gin ist stark, wacholderlastig und ohne viele Botanicals. In Spanien destillieren sie eher lieblich, mediterran, süß und in Frankreich blumig, frisch und mit viel Zitrone. Hier bei uns in Österreich werden vor allem viele heimische Botanicals verwendet, was den Charakter unseres Landes wiedergeben soll.

Fakt 10: Auf den Philippinen fließt der Gin
Da kommt man nicht so einfach drauf… Der meiste Gin wird auf den Philippinen getrunken.
Mehr als jede dritte weltweit verkaufte Flasche wird dort ge- bzw. verkauft.
Die lokale Marke „Ginebra San Miguel“ ist der meistverkaufte Gin der Welt und bei uns so gut wie nicht bekannt.

Fakt 11: Gin als Mücken-Schutz
Gin-Tonic-TrinkerInnen werden seltener von Mücken gestochen, denn angeblich schrecken Wacholderöle und Chinin die Plagegeister ab. Die kommende Mückensaison bietet sich doch schon mal perfekt zum Überprüfen an.

Fakt 12: Gin – das Beautywunder
Man hört und liest es immer wieder mal, doch stimmt es wirklich? Gin als Beautywunder, Detoxgeheimtipp und Altersprophylaxe? Dem Gin wird nachgesagt, dass er durch seine hohen Wacholder- und Korianderanteile die Nierenfunktion anregt und somit Schadstoffe schneller aus dem Körper spült.
Aufgrund der Menge an Antioxidantien sollen freie Radikale neutralisiert und so der Hautalterung vorgebeugt werden. Auch der kalorienarme Genuss ist ein erwähnenswerter Vorteil. Also könnte man doch fast sagen, man tut nicht nur der Seele und dem Geist etwas Gutes, sondern auch dem Körper-zumindest beim achtsamen Genuss!

Mit diesen Fakts könnt ihr auf jeden Fall bei Euren Familien und Freunden punkten und vielleicht sind auch die ein oder anderen neugierig und dadurch auf den Gin gekommen!