Lachs beizen (auch bekannt als Gravlax) ist eine traditionelle skandinavische Methode, um frischen Fisch durch Salz und Zucker haltbar zu machen und ihm ein unvergleichlich zartes, buttriges Aroma zu verleihen. Durch die Zugabe unseres Latschinger Stoaberg Dry Gin verbinden sich die feinen Wacholder- und Latschenkiefernoten perfekt mit dem aromatischen Lachs.
Serviertipp: Der Gin-gebeizte Lachs passt hervorragend zu knusprigem Bauernbrot, einer traditionellen Senf-Dill-Sauce oder frischen Kartoffelrösti. Dazu harmoniert ein Glas eisgekühlter Klassischer Gin Tonic.
Eine gute Kräuterbutter hebt ein saftiges Rindersteak, Grillgemüse oder frisches Baguette auf das nächste Geschmackslevel. Mit einem Schuss Latschinger Stoaberg Dry Gin, frischem Rosmarin und Meersalz entsteht eine raffinierte Steakbutter, die durch ihre feinen Wacholdernoten und alpine Würze begeistert.
Tipp: Die Butter lässt sich portionsweise in Scheiben schneiden und problemlos einfrieren. Ideal auf heißem Ribeye-Steak, Wildfleisch oder geröstetem Landbrot.
Ob als erfrischender Zwischengang in einem mehrgängigen Menü, als eleganter Digestif oder als sommerliches Gourmet-Dessert: Dieses Gin-Tonic-Zitronensorbet vereint feine Zitrussäure mit den harzig-würzigen Aromen des Latschinger Gins und der feinen Bitternote von Tonic Water.
Gin gehört zu den faszinierendsten Spirituosen der Welt. Im Gegensatz zu sortenreinen Bränden lebt ein Premium Dry Gin von der kunstvollen Komposition verschiedenster Kräuter, Beeren, Wurzeln und Rinden – den sogenannten Botanicals. Doch wie verwandelt sich eine Mischung aus pflanzlichen Rohstoffen in ein klares, aromatisches Destillat? Hier ist der Blick hinter die Kulissen der traditionellen Gin-Herstellung.
Die Basis jedes Gins ist ein hochreiner Agraralkohol (Neutralalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs), der meist aus Getreide wie Weizen oder Roggen gewonnen wird. Seine Reinheit ist entscheidend, da er als neutraler Geschmacksträger dient. Mindestens genauso wichtig ist das Wasser: Für den Latschinger Gin verwenden wir reinstes, mineralarmes Gebirgswasser direkt aus den Loferer Steinbergen in Tirol.
Unter Mazeration versteht man den Kaltauszug der Aromen: Die handverlesenen Botanicals – allen voran Wacholderbeeren, Koriandersamen, Zitruszesten und unsere charakteristische Loferer Latschenkiefer – werden in den verdünnten Neutralalkohol eingelegt. Über mehrere Stunden bis Tage lösen sich die wertvollen ätherischen Öle und Aromastoffe im Alkohol.
Nach der Mazeration wandert der aromatische Ansatz in die traditionelle Kupferbrennblase (Pot Still). Kupfer spielt dabei eine biochemische Schlüsselrolle: Es bindet unerwünschte Schwefelverbindungen und sorgt für ein samtig-weiches Mundgefühl.
Beim Erhitzen trennt der Brennmeister das Destillat in drei Fraktionen:
Das Herzstück darf nach dem Brennen für einige Wochen in Edelstahltanks ruhen, damit sich die Moleküle entspannen und die Aromen verbinden. Anschließend wird der Gin mit kristallklarem Gebirgswasser langsam auf seine Trinkstärke von 43 % Vol. herabgesetzt. Nach einer behutsamen Filtration ist der Latschinger Stoaberg Dry Gin bereit für die Flasche.
Wer einmal an einem sonnigen Sommertag durch die Höhenlagen der Loferer Steinberge gewandert ist, kennt diesen unverwechselbaren Duft: Warmes Nadelholz, ätherisches Harz, frische Bergluft und eine feine Zitrusnote. Verantwortlich dafür ist die Latschenkiefer (Pinus mugo) – das namensgebende Leit-Botanical unseres Latschinger Stoaberg Dry Gin.
Die Latschenkiefer wächst in extremen Lagen zwischen 1.500 und 2.300 Metern Höhe auf kargem Kalkstein. Um Schnee, Sturm und Frost zu trotzen, produziert sie besonders hohe Konzentrationen an schützenden ätherischen Ölen. Diese Öle verleihen ihr nicht nur Heilkräfte bei Atemwegsbeschwerden, sondern machen sie auch zu einer der faszinierendsten Zutaten für Destillateure.
Im Zusammenspiel mit klassischem Wacholder erzeugt die Latschenkiefer eine außergewöhnliche Tiefe:
Durch diese regionale Verankerung unterscheidet sich der Latschinger Stoaberg Dry Gin spürbar von klassischen London Dry Gins und bringt ein Stück authentische Tiroler Bergwelt direkt ins Glas.
Eis ist weit mehr als nur ein Kühlmittel im Glas: Es ist die mengenmäßig wichtigste Zutat in fast jedem Cocktail. Doch warum schmeckt ein Gin Tonic in einer erstklassigen Bar oft so viel intensiver und aromatischer als zu Hause? Das Geheimnis liegt in der Qualität, Dichte und Größe der Eiswürfel.
Kleine Eiswürfel oder Crushed Ice haben im Verhältnis zu ihrem Volumen eine riesige Oberfläche. Sie kühlen den Drink zwar in den ersten Sekunden schnell herunter, schmelzen danach aber rasant und verwässern den Alkohol und die feinen Botanicals innerhalb weniger Minuten.
Die goldene Barregel: Große, massive Eiswürfel (mindestens 4x4 cm oder 5x5 cm) haben eine minimale Oberfläche bei maximaler Kälteleistung. Sie kühlen den Drink gleichmäßig, ohne ihn wässrig zu machen.
Das typische Eis aus herkömmlichen Gefrierbeuteln ist oft milchig-weiß. Diese Trübung entsteht durch eingeschlossene Luftbläschen und Mineralien, die beim schnellen Gefrieren von außen nach innen im Kern gefangen werden. Das Problem: Luftblasen machen das Eis brüchig und porös, wodurch es deutlich schneller schmilzt.
Gin wird meist in Kombination mit Tonic Water genossen. Doch um die wahre Handwerkskunst eines Brennmeisters und die feinen Nuancen der Botanicals wirklich zu erfassen, lohnt sich das pure Tasting. Hier erfährst du, wie du Gin wie ein Profi verkostest.
Schwenke das Glas leicht und betrachte die Spirituose gegen einen weißen Hintergrund. Echter Dry Gin muss kristallklar und frei von Trübungen sein. Beobachte die „Kirchenfenster“ (Tränen) an der Glaswand: Sie geben Aufschluss über Viskosität und Alkoholgehalt.
Halte die Nase nicht direkt tief ins Glas, um deine Rezeptoren nicht mit Alkohol zu betäuben. Nähere dich dem Glasrand mit leicht geöffnetem Mund und atme sanft ein. Achte auf die Kopfnoten: Steht Wacholder im Vordergrund? Riechst du Zitrusschalen, florale Noten oder wie beim Latschinger Gin frische Latschenkiefer?
Nimm einen kleinen ersten Schluck und bewege den Gin über die gesamte Zunge. Der erste Eindruck gewöhnt den Gaumen an den Alkohol. Beim zweiten Schluck entfalten sich die Herz- und Basisnoten: Würze, Wärme, Frische und Kräuterharmonie.
Wie lange bleibt der Geschmack nach dem Schlucken am Gaumen spürbar? Ein Qualitäts-Gin zeichnet sich durch einen langanhaltenden, ausgewogenen und weichen Nachhall ohne unangenehmes Brennen aus.
Wein und Cognac sind Klassiker in der feinen Küche. Doch immer mehr Spitzenköche entdecken Dry Gin als flüssiges Gewürz: Durch die Fülle an ätherischen Ölen und Botanicals bringt Gin eine völlig neue Aromendimension in Saucen, Marinaden, Fleischgerichte und Desserts.
Wird Bratensatz in der Pfanne mit einem Schuss Gin abgelöscht, verdampft der pure Alkohol rasch, während die intensiven Wacholder-, Koriander- und Kräuternoten in der Sauce konzentriert werden. Ideal für Wildsaucen, Pfefferrahmsaucen oder helle Fischfonds.
Beim Flambieren von kurzgebratenem Fleisch oder Schalentieren karamellisieren die natürlichen Zuckerstoffe durch die kurze, intensive Hitze, während ein feiner Hauch von Kräutern am Gargut haften bleibt.
Durch den Alkoholgehalt spaltet Gin die Zellstruktur von Fleisch und Fisch zart auf und transportiert Gewürze wie Rosmarin, Thymian oder Knoblauch tief in das Gewebe (siehe auch unser Rezept für Lachs beizen mit Gin).
Wir freuen uns, Ihnen unsere neueste Kreation vorstellen zu dürfen – den "Wuide Goas," eine Special Edition 2023 unseres beliebten Latschinger GINs. Dieser Gin überrascht nicht nur mit seinem vertrauten Geschmack, sondern auch mit einem faszinierenden visuellen Element: der blauen Farbe.

Der "Wuide Goas" bewahrt die bewährte Rezeptur des klassischen Latschinger GINs und beinhaltet die gleichen hochwertigen Botanicals. Wacholderbeeren, Latsche, Zitrone und Orange verleihen ihm die charakteristische Frische und die feinen Zitrusnoten, die unsere Kunden lieben.
Was die "Wuide Goas" wirklich einzigartig macht, ist die Zugabe der blauen Schmetterlings-Erbse Blüte. Diese außergewöhnliche Zutat verleiht dem Gin nicht nur eine atemberaubende dunkelblaue Farbe, sondern bringt auch eine subtile florale Note mit sich. Die Schmetterlings-Erbse Blüte verbindet sich harmonisch mit den bestehenden Botanicals und sorgt für ein geschmackliches Highlight.
Die Magie der "Wuide Goas" entfaltet sich nicht nur in der Flasche, sondern auch im Glas. Beim Mischen mit Tonic verwandelt sich der Gin vor Ihren Augen. Von einem tiefen Blau zu einem faszinierenden Lilaton – jede Kombination bietet ein visuelles Spektakel und macht das Genießen zu einem wahrhaft einzigartigen Erlebnis.

Um die Farbwechsel-Magie vollständig zu erleben, empfehlen wir die Kombination mit einem hochwertigen Tonic. Garnieren Sie Ihren "Wuide Goas" mit einer Zitronenzeste, um die Aromen zu betonen.
Der "Wuide Goas" Latschinger GIN ist eine limitierte Edition. Sichern Sie sich Ihre Flasche, um dieses einzigartige Gin-Erlebnis zu genießen, bevor es zu spät ist!
Es gibt heutzutage beinahe so viele Tonic Waters wie Gin-Sorten, um aber nicht zu weit auszuholen, stellen wir Euch 5 der beliebtesten Tonics vor!
Vielleicht ist ja auch Euer Favorit darunter!
Thomas Henry Tonic Water
Dieses Tonic entstand 2010 in Berlin und wurde nach dem Chemiker und Apotheker Thomas Henry benannt.
Dieser verstand bereits 1773 als erster Brite Wasser mit Kohlensäure anzureichern. Das deutsche Tonic Water ist heute ein echter Klassiker und nicht mehr wegzudenken, denn es findet eine angenehme Balance zwischen dem Bitteren und im Abgang den frisch-süßlichen Zitrusnoten. Besonders gut geeignet ist dieses Tonic für wacholdrige und kräftige Gins.
Fentimans Tonic Water
In der, auf der britischen Insel liegenden, Stadt Cleckheaton, gewährte Thomas Fentiman einst einem Handwerker ein Darlehen. Dieser konnte jedoch keine Sicherheiten gewährleisten und so einigte man sich auf einen Tausch. Fentiman gab dem besagte Handwerker Geld und im Gegenzug dazu bekam er von ihm ein Rezept für ein Ingwerbier. Die Rückzahlung blieb schließlich aus und das bedeutete, dass das Rezept nun Fentiman gehörte.
Heute ist Fentimans nicht nur für sein Ingwerbier bekannt, sondern vor allem für sein Tonic Water, welches mit seiner süßen Note, die sich von der Trockenheit der Konkurrenz abhebt, ein Alleinstellungsmerkmal hat.
Auch als eines der ersten, aus Kräutern gebrauten, Tonics und mit exotischen Kräutern und Gewürzen wie Zitronengras, fermentierter Veilchenwurzel und Kaffirlimette begeistert es.
Zurecht ist dieses besondere Tonic Water beliebt.
Golden Monaco Extra Dry Tonic Water
Es handelt sich um ein weiteres deutsches Erzeugnis, welches von Klaus St. Rainer aus der Goldenen Bar in München in enger Zusammenarbeit mitentwickelt wurde. Das Tonic Water entwickelte sich zu einem echten Favoriten. Das, aus der tiefen Münchener Schotterebene aufwartende, Tonic Water überzeugt mit einem deutlich geringeren Zucker-, aber dafür gehobenen Chininanteil. Ebenso ist es kalorienreduziert, was viele GinliebhaberInnen freut. Es weist viel Kohlensäure und Aromen von Kardamom und Wachholder auf und durch sein besonderes Quellwasser ist es dezenter mineralisiert, was den Geschmack runder macht.
Weiters ist es trocken und lässt so den verwendeten Gin seine Bühne, um sich in seiner Gänze entfalten zu können.
Fever-Tree Indian Tonic Water
Auch sehr bekannt ist das Fever-Tree Indian Tonic Water eines britischen Herstellers. Fevertree ist der Fieberbaum, ein Chiningewächs, welches es in dieser Form ausschließlich in dem Ruanda und Kongo trennenden Grenzgebiet gibt. Die beiden Gründer reisten sowohl dorthin als auch noch an einige andere Orte.
Sie verwenden für ihr unverwechselbares Tonic Water beispielsweise Bitterorange aus Tansania, Ingwer aus Nigeria und grünen Ingwer von der Elfenbeinküste. Das alles reichern sie mit Quellwasser aus der englischen Heimat Staffordshire an und verarbeiten es zu einem besonderen Tonic Water, das sich vor allem durch eine angenehme Kohlensäure und einem großartigen Mundgefühl von anderen abhebt.
Schweppes Dry Tonic Water
Das 1783 von Jacob Schweppes erfundene Dry Tonic Water kam im Jahr 2015 unvorhergesehen mit einer neu überarbeiteten Rezeptur auf den Markt. Obwohl viele anfangs skeptisch waren, überzeugte das Ergebnis jedoch vollkommen. Das Tonic präsentiert sich klassisch knochentrocken, mit einem hohen Chiningehalt und deutlich weniger süß als sein Indian Tonic-Bruder. Dafür glänzt es mit Zitrusnoten von Zitrone, Orange und Grapefruit, welche dem Tonic eine floral-frische Nuance verleihen. Ein absolut durchdachtes Zusammenspiel und eines der beliebtesten und bekanntesten Tonics in Gin-Kreisen.
Vielleicht hat der ein oder andere Genussmensch unter Euch jetzt Lust bekommen, sich diesen beliebten Tonics hinzugeben-Cheers!